Sonntag, 3. Dezember 2017

Walking in a winter wonderland




















Diese wunderschöne Winterlandschaft findet sich im Moment bei uns vor der Tür. Ich liebe es, lange Spaziergänge durch den knirschenden Schnee zu machen.
Die Sache hat nur einen Haken: Die Kälte!
Deshalb gibt es heute mal wieder  einen "Mami-Post" für alle Kinderwagen Mütter oder alle, die auf der Suche nach einem (Weihnachts-)Geschenk für Mütter sind :P...


Kinderwagenmuff selber nähen

Ihr braucht...

... einen warmen Stoff (Wollstoffe, Filz, Teddystoff oder ähnliches -richtig edel wird es natürlich mit echtem Fell...)
... Einen Baumwollstoff der euch gefällt
... wenn ihr den Muff wasserfest haben wollt eine beschichtete Baumwoll-Tischdecke (ihr könnt das natürlich auch statt dem Baumwollstoff nehmen, allerdings hat man da meist nicht so große Auswahl)
... Snaps oder Druckknöpfe
...evtl Deko (z.B. Lederreste)
...die üblichen Nähutensilien und etwas Rundes als Schablone


Schneidet zuerst die drei Stoffe 42cmx55cm zu. ihr könnt natürlich auch in der Größe variieren, wie es euch passt.


Damit ihr nicht lauter Einzelteile habt ist es einfacher, wenn ihr den Baumwollstoff und die Tischdecke dicht am Rand zusammen näht (WICHTIG: Auf die Rückseite des Stoffes)... Steckt es zuvor mit ein paar Stecknadeln fest.


Legt nun die schöne Seite des Baumwollstoffs auf die Schöne Seite des warmen Stoffes und steckt es ebenfalls zusammen.  Markiert eine Wendeöffnung von ca. 15cm an der Mitte einer geraden Seite, diese müsst ihr nicht abstecken.
Für all diejenigen, die sich über die Naht wundern ich habe die Reste des Stoffes verwendet und musste deshalb zwei Bahnen zusammen nähen dass es gereicht hat.


Wenn ihr alles abgesteckt habt (es ist wichtig das zuerst zu tun, sonst passen die Ecken später vielleicht nicht richtig aufeinander) legt eure runde Schablone nacheinander auf die vier Ecken , übertragt die Rundungen auf den Stoff und schneidet es ab.  
Wenn ihr es lieber Kantig mögt könnt ihr diesen Schritt auslassen.


Näht nun, beginnend von einer Seite der Wendeöffnung bis zum anderen Ende der Wendeöffnung.Passt auf, dass ihr diese wirklich offen lasst


Damit die Rundungen gut aussehen müsst ihr die Nahtzugabe bis knapp bis zur Naht einschneiden.


Stülpt das ganze nun einmal durch die Wendeöffnung. Achtet darauf die Ecken komplett  "herauszuarbeiten".


Wenn ihr euren Muff nun in der Mitte faltet erkennt man tatsächlich schon fast, was es werden soll.


Nun könnt ihr die Wendeöffnung entweder "unsichtbar" mit dem Matratzenstich von Hand zunähen oder mit einer Sichtnaht einmal eng am Rand Ringsum nähen (so fällt nicht mehr auf, wo die Öffnung war)


Nun müssen die Snaps oder Druckknöpfe angebracht oder angenäht werden.


Probiert es am Besten an eurem Wagen aus, wo die beiden Knöpfe an der Mitte beginnen müssen, sodass die Stange hinein passt...
Verteilt dann zum Ende der beiden kurzen, zusammen gefalteten Seiten nach vorn noch zwei oder drei Snaps/Druckknöpfe. Ich hoffe ihr erkennt es auf dem Bild =)


Ich habe außerdem auch vorn in der Mitte einen Snap angebracht, dass der Wind nicht hinein pusten kann.


Da ich jemand bin, der nicht immer eine riesige Tasche mit sich rum schleppen will habe ich nach dem selben Prinzip bloß kleiner eine Tasche für den Geldbeutel genäht. 
Festgemacht wird die Tasche ebenfalls mit Snaps, falls man den Wagen vor dem Laden stehen lassen will oder einfach falls die Tasche nicht gebraucht wird.

Es ist wirklich einfacher als gedacht einen Kinderwagenmuff zu nähen. Ich hoffe, er gefällt euch!
Also ran an die Nähmaschine und ganz viel Spaß!
Eure Utini


Sonntag, 26. November 2017

Ein Lichtlein brennt... - Eislicht

Es ist zwar noch kein Advent, aber es sind nur noch vier Wochen bis Weihnachten.
Höchste Zeit ins Thema einzusteigen... Auf das, was ich euch heute zeigen möchte bin ich wie so oft durch ein einfaches Bild aufmerksam geworden. Ein Bild von einem Dekoglas, das aussieht wie eingeschneit. Nun weiß jeder, dass es, wenn  man mit Kunstschnee arbeitet in einer riesigen Sauerei endet und das wollte ich mir gerne ersparen :D... Durch Zufall ist meine Schwester (danke dafür) auf eine Anleitung mit einem ganz anderen Material gestoßen. Klar, dass ich dass testen musste - Und das möchte ich heute mit euch teilen...

Die Wichtigste Zutat heute ist... *trommelwirbel*


... tatsächlich handelsübliches grobes Salz. Schneekristalle - Salzkristalle fast das gleiche :D oder?


Außerdem braucht ihr:
-Gläser, die euch gefallen - ja auch ein "gammliges Senfglas" oder ein Schraubglas kann echt schön sein, ihr müsst keine kaufen.
- Kleber (Ich habe Leim benutzt, weil ich den gerade da hätte :D. Wichtig ist, dass er durchsichtig trocknet und gut hält.)
- Einen Pinsel oder ein Küchentuch (z.B. Zewa - kein Abtrockentuch ;-))
- geschickt ist der Deckel einer Schuhschachtel, damit das Salz nicht durch die ganze Wohnung purzelt 


Deckt zuerst den Tisch mit alter Zeitung oder einer Basteltischdecke ab (vor allem wenn ihr Leim nutzt ;-)...
Verteilt dann den Kleister auf dem Glas...


...und streicht ihn mit dem Pinsel oder einer Ecke des Küchentuchs gleichmäßig auf das Glas.


Haltet das Glas über den Deckel der Schuhschachtel und streut das grobe Salz über das Glas. Ihr könnt immer wieder den Inhalt des Deckels, das daneben gefallen war, wieder in die Hand nehmen und auf dem Kleber verteilen.


So in etwa sieht das Ganze dann aus. Besprüht es noch mit Klarlack, damit der Salzschnee auch hält.


Nun könnt ihr ein Teelicht rein stellen und ihr habt in Windeseile ein richtig schönes Winter-Dekoglas.


Für dieses Jahr habe ich leider bereits Kerzen für den Adventskranz gekauft aber ich habe schon beschlossen im nächsten Jahr werden diese Gläser auf dem Kranz stehen.


Vor allem, weil es ja auch mit agilem Kleinkind mit Kerzen schwierig ist und in diesem Windlicht sieht man auch nicht wenn man mit LED Kerzen (die ich eigendlich bei Teelichtern nicht so mag) schummelt...
Übrigens kann man das auch toll mit Kindern basteln =)
Aber auch auf der (Weihnachts-)Tafel ein absoluter Hingucker - oder als kleines Geschenk?

Bei mir wird es dieses Jahr auf jeden Fall Salzdeko geben! Als nächstes will ich Flaschen als Vasen versuchen... Ihr sehr das ganze ist vielseitig und deutlich weniger Schweinerei wie Kunstschnee =).
Tobt euch aus es geht so schnell und sieht so schön aus!
Viel Spaß eure Utini



Nachtrag:

Hier nun die Flaschen mit der selben Technik. Schön als Vase, Kerzenständer oder einfach mit Lichterkette drin



Sonntag, 19. November 2017

Kartoffelschnitz und Spätzle

Heute gibt es wie gestern schon versprochen mit viel Verspätung endlich mal wieder eine Anleitung von mir zu lesen. Damit ihr nicht bis Weihnachten nur Baby Sachen zu sehen bekommt, wird es vorerst nur noch ab und zu etwas in diese Richtung geben...

Bevor wir mit großen Schritten auf Weihnachten zugehen gibt es heute mal wieder etwas aus der Küche zum aufwärmen für neblige Novembertage.
Ein Rezept, das es bei meiner Oma sehr oft Samstags als Resteessen gab:

Kartoffelschnitz und Spätzle

Da es wie gesagt ein  Reste Essen ist mache ich häufig am Tag zuvor Spätzle (mehr als gebraucht wird, das Übrige wird dann dür den Kartoffelschnitz verwendet).

Deshalb zuerst das Basic Rezept für

Spätzle (für 4 Personen)


500g Mehl
etwas Salz
6-8 Eier
evtl etwas Wasser


Gebt Mehl, etwas Salz und die Eier in eine Schüssel und rührt mit einem Kochlöffel alle Zutaten zusammen. Für diejenigen die sich über die Angabe der Eier wundern - je mehr Ei ihr nutzt umso weniger Wasser braucht ihr und umso eine schönere -gelbe Farbe bekommen die Spätzle

Stellt am besten schon jetzt einen Topf mit Salzwasser auf den Herd, damit das Wasser wenn der Teig ferig ist bereit ist.


Ist euer Teig zu trocken (siehe Bild) müsst ihr etwas Wasser zugeben.
Schlagt den Teig kräftig in eurer Schüssel.


Der Teig muss ganz zähflüssig sein und wenn ihr kräftig herum rührt bilden sich Blasen - Dann ist er perfekt. Leider konnte ich keine Bilder davon machen, weil ich nicht gleichzeitig rühren und fotografieren kann =)
Lasst den Teig kurz (ca 1 Minute) ruhen, schlagt ihn dann nochmals kurz und dann gehts ans Spätzle machen

Ich schabe meine Spätzle - aber natürlich könnt ihr geauso gut Spätzle in der Presse machen. 



Viele sagen Spätzle Schaben ist eine Kunst - aber eigentlich ist es nur Übung. Wichtig ist, es immer und immer wieder zu machen und sich nicht verunsichern zu lassen, wenn mal der ein oder andere dicke Spatz statt dem dünnen Spätzle entsteht.


 Taucht zuerst das Spätzlebrett ein wenig in das kochende Wasser, damit es Nass ist. Darauf gebt ihr dann von eurem Teig (je weniger ihr drauf macht umso einfacher wird es weil ihr euch nicht beeilen müsst, weil der ganze Teig ins Wasser rutscht.
Wenn ihr den Spätzle Schaber ebenfalls ein Wenig ins Wasser taucht könnt ihr den Teig gut auf dem Brett verteilen. Dann geht es los.
Haltet die Spitze des Brettes für einige Millimeter ins kochende Wasser und stecht mit dem Schaber kleine Teigstückchen ab und schiebt sie ins Wasser.


Wenn eure Spätzle dann oben schwimmen sind sie fertig und ihr könnt sie mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser fischen.


Wenn ihr eine Spätzlepresse verwendet presst ihr die Spätzle einfach nach und nach ins Salzwasser. So viel zum Grundrezept der Spätzle





Nun geht es ans Kartoffelschnitz machen 

Ihr braucht noch (Ich gehe hier von 2 Personen aus, die die Hälfte der oberen Spätzleangabe am Tag zuvor gegessen hat =)):

250g Kartoffeln 
den Spätze Rest
Gemüse oder Fleischbrühe (evtl Sogar mit Suppenfleisch)

Schält 250g Kartoffeln und schneidet sie in Würfel oder viertelt sie einfach (Ich mag es gern, wenn "noch was dran ist" und des nicht so kleine Würfele sind...
Diese Kartoffenstücke kocht ihr in eurer Brühe (Hühnerbrühe, Rinderbrühe Gemüsebrühe - ich bin Fan frischer Gemüsebrühe aber das ist Geschmackssache) bis sie weich sind. 


Schmeckt eure Süppe nochmals kurz ab und gebt kurz vor dem Servieren die Spätzle dazu. 
Wichtig nicht 5 Minuten mit kochen oder so sonst gibts Spätzle-Schleim :)...


Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim Spätzle schaben.

Samstag, 18. November 2017

Danke - Oder Warum ich tue was ich tue :)

Manchmal läuft alles anders, als man es geplant hatte und plötzlich gab es Wochenlang keinen Blog Eintrag... So ging es auch mir.
Morgen wird wieder etwas kommen - versprochen!

Dafür habe ich mal Angefangen hier Weihnachtlich zu dekorieren =) Ich hoffe euch gefällt der Weinnachts-Header!

Heute möchte ich mal die Chance nutzen mich bei euch zu bedanken. Das klingt alles immer so abgedroschen aber allein im letzten Monat hatte der Blog über tausend Klicks und ich habe  bestimmt 20 oder mehr Nachrichten bekommen von Menschen die z.B. nach Dateien gefragt haben, die ich bereit stelle, oder mit Bilder von ihrem fertigen Werk gezeigt haben. Manche sprechen mich sogar persönlich an oder sogar meine Eltern bekommen gesagt oh die Ute macht ja so einen schönen Blog.
Es ist mir jedes Mal ein Fest wenn ich sehe, dass euch die Ideen inspirieren.


Dabei kam immer wieder die Frage auf, wie ich dazu kam zu bloggen.
Schon immer habe ich Sachen selber machen wollen. Wenn ich irgendetwas gesehen habe, das mir gefällt habe ich so lange gewerkelt, bis ich damit zufrieden bin. Ich erinnere mich immer gerne als ich einmal ein Bett für meine Barbies gebaut habe (wobei ichmich heute frage wozu Barbies mochte ich eigendlich nie sonderlich...) , indem die Nägeln, die das ganze zusammen hielten gleichzeitig Lattenrost waren und mein Papa das fertige Werk nur angestarrt hat und mich gefragt hat wie ich die Nägel durch die Latten bekommen habe, ohne dass diese gespalten wurden.
Einfach ausprobieren bis es klappt war die Deviese.

Als ich größer wurde habe ich natürlich keine Barbie Betten mehr gebaut, aber das Basteln blieb mir bis heute. Aber nicht nur das Basteln, sondern einfach generell das Ausprobieren. Kochen Nähen was auch immer ich sehe etwas und dann will ich das auch - nur selbst gemacht.
In meinem Leben sind mir schon so viele Menschen begegnet, die dann nur staunend geschaut haben und sagen "Ja klar will ich so etwas auch aber ICH KANN DAS NICHT"...
Diesen Satz konnte ich irgendwann nicht mehr hören. Natürlich kannst du - Nur musst du es probieren. Mit diesem Motto habe ich immer wieder einzelnen Personen Sachen gezeigt oder Rezepte mit ihnen geteilt. Manche haben gesagt "Mensch, das müsstest du ins Netz stellen oder auf YouTube".
Verrückte Idee - Hab ich am Anfang gedacht aber dann überlegt warum nicht Bloggen und Schritt für Schritt Anleitungen für alle die Lust darauf haben zur Verfügung stellen?
Ja und nun seid ihr hier und lest meinen ganzen Käse den ich so von mir geb und der sicher mehr als genügend Rechtschreibfehler enthält - besonders in der letzten Zeit wo das Bloggen immer sehr schnell gehen muss solange mein Sohn schläft...

Ich hoffe ich kann euch allen ein bisschen Mut machen - es einfach auszuprobieren. Und wenn ihr etwas seht (Pinterest ist da sehr gefährlich) und denkt Mensch das würde ich gerne probieren selber zu machen - weiß aber nicht wie, dann dürft ihr mir auch jederzeit schreiben.

Meist sind es die kleinen Dinge, die das Ganze raus reißen und aus etwas ganz Einfaches etwas besonderes machen.
In diesem Sinne möchte ich euch heute Abend noch ein Bild zeigen, den ich zur Taufe gemacht habe:


Ein paar Smarties und ausgeschnittene Kreise zu einer Raupe Nimmersatt zusammen gesetzt (das ist wirklich einfach) machen aus einem normalen Marmorkuchen einen Eye-Catcher

Nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend und bis morgen =)
Eure Utini

Samstag, 21. Oktober 2017

Wickeln, wickeln und nochmal wickeln...

... das erwartet jede Mama. Dabei geht auch durchaus auch mal was daneben. Weil ich aber weder ständig die eigentliche Wickelunterlage waschen, noch die doofen Wegwerfauflagen nutzen wollte hab ich ein eigenes Wickelauflagensystem entwickelt, das ich euch heute zeigen will.
Ich bin echt zufrieden damit und es spart echt Müll.

Um die Wickelauflagen zu nähen braucht ihr:
Ein Handtuch als saugfähigen Kern
Eine beschichtete Baumwolltischdecke, damit das ganze auch wirklich dicht ist (diese ist wasserfest aber man kann sie dennoch in der Waschmaschine waschen)
Einen schönen Stoff der euch gefallt, damit es nicht nur praktisch ist sondern auch schön aussieht.
(Alle müssen mindestens die Größe eurer Wickelunterlage haben)
Die üblichen Nähutensilien

Schneidet als erstes aus allen drei Stoffteilen Rechtecke zu, die 3cm länger und 3cm breiter als die Auflage später sein soll, sind.
Meine Unterlage ist 70x45 also hab ich den Stoff 73x48 zugeschnitten.


Weil sich die Handtücher beim nähen doch immer wieder verziehen steckt zuerst nur das Handtuch mit dem Stoff aufeinander 


NICHT schöne Seite auf schöne Seite sondern einfach ringsum aufeinander nähen, sodass die Schöne Stoffseite außen ist


Jetzt legt ihr die zusammen genähte Stoffe mit der schönen Seite auf die Tischdecke. Steckt sie an den beiden langen und einer kurzen Seite mit ein paar Stecknadeln fest.


Näht die drei zusammen gesteckten Seiten aufeinander, schneidet die Ecken schräg ab und wendet es an der offenen Seite.


Schlagt nun auch an der noch offenen Seite die Stoffe nach innen und steckt es mit Stecknadeln fest.
Näht vorsichtig an dieser Kante entlang (damit euch keine Nadel zu Bruch geht, wenn es zu dick sein sollte).


Tada fertig sind die selbst gemachten Wickelunterlagen! Ganz einfach und schnell zu machen.
Man kann auch kleinere machen für die Wickeltasche unterwegs und es eignet sich auch als Geschenk für (werdende) Mamas - das ist dann auch wenigstens etwas, was man brauchen kann...
Ich bin zumindest wie gesagt sehr zufrieden damit.

Habt ganz viel Spaß beim nähen!
Eure Utini

Sonntag, 15. Oktober 2017

Mobile

Nachdem die Resonanz beim letzten Blogeintrag so hoch waren dachte ich mir ich mache die nächste Zeit ein kleines Special zum Thema Baby. 
Heute möchte ich euch das momentane Lieblingsspielzeug von meinem Sohn zeigen - sein Zirkus Mobile.


Das habe ich bereits vor der Geburt gemacht und habe damals noch nicht damit gerechnet, dass ich es einmal hier veröffentlichen würde. Deshalb habe ich leider keine Schritt für Schritt Anleitung für euch - aber ich versuche es euch ohne Bilder zu erklären.

Was ihr braucht:
Draht (einen dickeren, damit es sich nicht verbiegt wenn die Schleich Tiere daran hängen)
Stoff in rot und weiß
verschiedene Schleich Tiere
Deko Bänder nach Geschmack

Das Grundgerüst für das Zirkuszelt habe ich aus Draht gebogen ( also einen Kreis, von dem verschiedene Stäbe nach oben zur Mitte gehen).
Für das Zirkuszelt habe ich dann einen etwas größeren Kreis als den Drahtkreis als Schablone gezeichnet. Diese Schablone einmal in der Mitte teilen, damit ihr 2 Halbkreise habt - und einen auf  weißen Stoff - einen auf roten Stoff übertragen. 
Die Halbkreise könnt ihr dann so lange in der Mitte falten und an der Faltlinie entlang schneiden, damit ihr kleine "Kuchenstücke" bekommt. Ich habe vier weiße und vier rote Stücke zurecht geschnitten - ihr könnt es auch noch kleiner schneiden, dann wird es aber einziemliches gefummel bis alles so zusammen genäht ist wie es soll.


Nun näht ihr immer abwechselnd ein weißes Stück an ein rotes.
Damit das Zelt auch wie ein Zelt und nicht nur wie ein Dach aussieht habe ich noch Rechtecke in der passenden Größe zugeschnitten und ebenfalls abwechselnd an dem Zelt angebracht.

Wenn ihr das habt stülpt das Zelt über euer Drahtgestell und besfestigt es mit ein paar Nadelstichen von Hand. Als verzierung habe ich dann noch ringsum eine Wimpelkette angebracht.
Schon ist euer Zelt fertig =) 

Jetzt nehmt ihr euch eure Schleich Tiere zur Hand und verziert sie so, dass sie eben Zirkustiere sind - ich habe mich damals von Google Bilder inspirieren lassen und mir echte Zirkustiere angeschaut. 
Die Federboa beim Pferd habe ich mit Heißkleber befestigt - dieser lässt sich später auch wieder entfernen wenn das Kind größer ist und normal mit den Tieren spielen möchte.
Ansonsten habe ich die Stoffe von Hand so fest genäht, dass sie halten, 
Wenn ihr zufrieden seid mit euren Tieren macht ihr sie an einem reisfestem Band oder einer reisfesten Schnur fest und macht sie ebenfalls an eurem Drahtgestell fest.


Tadaa fertig ist euer Zirkus. Ich habe mir eine Spieluhr mit Drehmotor dazu gekauft - damit Bewegung in die Sache rein kommt. Wie schon gesagt mein Sohn steht voll drauf und schaut es ausdauernd mit großen Augen an. Ich glaube die Kombination aus Rot, Weiß und dem Glitzer, gefällt ihm sehr gut weil die Kontraste so groß sind. Vielleicht kann es ja noch mehr Babys verzaubern?


Ich freue mich auf jeden Fall schon auf nächste Woche wenn ich euch das nächste Baby Projekt zeige =)
Eure Utini