Sonntag, 4. Juni 2017

Erdbeeren, Erdbeeren und noch mehr Erdbeeren...


 Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich liiiiebe Erdbeeren =). Und endlich kommt die Zeit wo es wieder gute deutsche Erdbeeren gibt, die nach was schmecken und nicht durch halb Europa gefahren sind... Kurzum höchste Zeit für einen Erdbeerkuchen.



Grundstein für meinen Kuchen heute ist ein Bisquitteig (sowie evtl einen Mürbeteigboden).

Da kommt schon meine erste Frage heute:
Ich nutze als Grundstein für meine Rezepte meistens einen "Basic-Grundstein" bei dem ich weiß dass er mir gelingt (quasi Idiotensicher :D). Hättet ihr Interesse an verschiedenen Basic Rezepten wie ich sie mache - dann könnte ich diese in Rezepten wie heute verlinken, falls ihr sie so nachbacken/kochen wollt... Gebt mir gerne hier in den Kommentaren, Facebook oder auch persönlich bescheid =).




Los gehts... Backt einen Bisquitboden (sowie evtl wenn ihr das möchtet einen Mürbeteigboden. Ich bin Fan davon Mürbeteigboden unter den Kuchen zu machen, dann pappt er nicht an eure Kuchenplatte an, sondern es ist unten fest. Dieses Mal habe ich allerdings auch keinen gemacht. Wenn ihr euch für den Mürbeteig entscheidet - Backt zuerst beide Böden. Lasst sie abkühlen und streicht etwas Marmelade auf euren Mürbeteig. Setzt dann den Bisquitboden oben drauf und dann kann es mit dem heutigen Rezept los gehen).



Zutaten:


600ml Schlagsahne
2 Päckchen Vanillezucker
2 Päckchen Paradiescreme
400g Schmand
Leckere Erdbeeren
Tortenguss 
etwas Zucker zur Zubereitung vom Tortenguss


Als erstes macht ihr einen Tortenring um euren gebackenen und abgekühlten Boden. Wenn ihr keinen Tortenring habt nutzt eure Springform in dem ihr den Kuchen gebacken habt (in der Hoffnung dass der Rand hoch genug ist =)).

Nun Schlagt ihr die Sahne gemeinsam mit der Paradiescreme, sowie dem Vanillezucker 3 Minuten lang auf hoher Stufe. Falls ihr es "von Hand" schlagen wollt also ohne elektrische Hilfe  braucht ihr gute Muckis - die Creme wird relativ fest =)...


Rührt nach den 3 Minuten die 400g Schmand in eure Creme...

... und ab damit auf euren Bisqittboden.


 Es muss nicht perfekt glatt sein, schließlich kommen sowieso noch die Erdbeeren oben drauf :P.
Lasst die Creme dann im Kühlschrank - am besten 2 oder mehr Stunden richtig fest werden.


Eeeeeendlich kommen die Erdbeeren obe drauf. Vergesst nicht beim waschen und schneiden die eine oder andere zu probieren ;-).


 Damit auch nichts verrutscht bereitet eine Packung Tortenguss nach der Packungsanleitung zu.


Ab damit auf eure Erdbeeren. Stellt das Ganze nochmals eine Halbe Stunde in den Kühlschrank, damit der Tortenguss abkühlen kann.


Schneidet einmal an eurem Tortenrand entlang bevor ihr ihn abzieht - so bleibt dann auch nichts hängen.
Wenn ihr möchtet könntet ihr außenrum noch creme hin machen, wie bei einer richtigen Torte aber mir ist das immer zu viel - schließlich sind die Erdbeeren das Wichtigste an dieser Torte nicht die Creme :). Außerdem sind "naked cakes" ja sowieso voll im Trend =)


Nun bleibt nichts mehr zu sagen außer haut rein!
Guten Appetit



Und noch eine kleine Erinnerung: Bitte eine kleine Rückmeldung ob euch Basics wie z.B. Mürbeteig oder Bisquitteig Rezepte interessieren würden...
Vielen Dank

Sonntag, 7. Mai 2017

Lasst uns die Sommersaison eröffnen


 Der Mai ist da - zugegeben heute ist das Wetter Käse aber egal =). 
Es ist höchste Zeit Die Garten- und Balkonsaison zu eröffnen und diese auch in die Küche einziehen zu lassen.
Bei mir gehört die italienische Küche ganz klar zum Sommer dazu.
Leckere Salate, eine gute Pizza oder wie heute eine gute Bolognese Soße

 Zutaten:


500g Tomaten
500g Hackfleisch
500g Passierte Tomaten (oder 250g passierte Tomaten und 250g gehackte Tomaten)
1 Große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Salz /Pfeffer
(frischer) Basilikum


 

Los gehts...

 

 Schneidet eure Tomaten in kleine Stücke

 
 Zum Zwiebel schneiden gibt es ja ganz viele Tipps - aber ich bin da auch bis heute jedes Mal neu am kämpfen. Aber da müsst ihr durch, die Zwiebel gehört einfach dazu :)...


 Schwitzt Zwiebel im Öl an und gebt euer Hackfleisch dazu.
 

Schält die Knoblauchzehen und presst sie mit der Knoblauchpresse in euren Topf.


 Dann hinein mit den geschnittenen Tomaten. Lasst alles bei mittlerer Hitze ein paar Minuten (ca. 10 Minuten) vor sich hin köcheln.


Dann gebt ihr die passierten/gehackten Tomaten dazu (Wenn ihr es später bzw. den "Rest" eurer Soße für eine Lasagne nutzen wollt würde ich euch passierte Tomaten empfehlen).


Lasst alles kochen, bis euch die Konsistenz eurer Soße gefällt (Je langer ihr sie kochen lasst umso dicker wird sie)


Würzt das Ganze dann mit Salz und Pfeffer (Ihr könnt auch schon früher würzen aber bedenkt dass wenn ihr die Soße noch köcheln lasst und die Flüssigkeit entweicht die Soße dann immer schärfer wird).


 Zum Schluss kommt dann gehackter Basilikum in die Soße.


Gebt ihn wirklich erst ganz zum Schluss hinein, denn sonst verkocht er euch und das wäre natürlich schade...
 

 Nun müsst ihr bloß noch entscheiden ob ihr lieber Gnocci, Nudeln oder was auch immer zu eurer Soße essen wollt :)...


... Und ab damit auf den Balkon 



Guten Appetit!





PS: wie schon erwähnt kann man aus dem Rezept auch eine leckere Lasagne machen Nehmt dazu eure Soße und schichtet sie mit den Lasagneplatten in eure Auflaufform.
Obendrauf kommt dann eine Bechermelsoße und Käse ab in den Ofen - fertig =)


Montag, 17. April 2017

Eine Karotte verschenken

Die heutige Idee kommt leider erst mit etwas (großer) Verspätung....
Zuerst wollte ich warten weil ich die Idee verschenken wollte und die Überraschung nicht verderben und dann rannte schwupp die wupp die Zeit an mir vorbei...

Heute also endlich eine neue Idee - vielleicht könnt ihr es dennoch für ein verspätetes Oster- oder Frühlingsgeschenk nutzen...
Eigentlich geht es heute aber nicht wirklich um das Geschenk sondern um eine Geschenkverpackung.
Warum nicht einfach mal eine Karotte verschenken?






Wenn ihr mehrere Karotten nähen wollt bietet es sich an einen großen Kreis auf einen orangenen Stoff aufzuzeichnen und diesen dann wie einen Kuchen zu unterteilen.
Aus diesen kleinen Kuchenstücken werden dann die Karotten genäht. Die kleinen Maserungen der Karotte könnt ihr mit einem weißen oder beigen Faden und einigen Stichen mit der Nähmaschine zaubern.


 Für das Grünzeug der Karotte schließt an den orangenen Stoff einen grünen Stoff an und schneidet (erst nach dem nähen!) mit einer Zickzackschere von oben in den Stoff ein wie ihr es auf dem Bild sehen könnt.


Dreht das ganze dann auf die schöne Seite um. 
Ein Tipp: Das Umdrehen geht am besten mit einem Esstäbchen von eurem letzten Besuch im China Restaurant ;-).


So in etwa sieht eure Karotte dann aus... 


Nun könnt ihr eure Karotte mit allerlei Dingen (wie z.B Schokoeiern oder anderen Kleinigkeiten) füllen. Verschließt es mit einem schönen Band und fertig ist euer Geschenk.



Die Karotten sind sehr schnell gemacht und mit ihr als Verpackung sieht euer Geschenk auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist gleich viel besser aus.

Nun wünsche ich euch noch fröhliche Rest-Ostern ;-)
und bis ganz bald!
Eure Utini

Sonntag, 2. April 2017

Osterdeko

Für eine schöne Deko muss man nicht immer zig tausend Sachen parat haben. Manchmal reicht es auch ein bisschen Moos zu sammeln.. 


 Ab damit in ein Obstkörbchen - Eier rein fertig =)


Natürlich steht es euch offen bunt oder "ganz natürlich" zu dekorieren oder z.B. Weidenkätzchen dazu zu tun =)  


Wer hat eigentlich gesagt, dass in Osterkörbchen Moos rein muss? 
Wie wäre es denn mal mit einem Ei aus Moos?
Toll für Tischdeko - aber auch für die Außendeko...


Wie auch immer eure Osterdekoration ausfällt wünsche ich euch jede Menge Spaß beim Selber machen!
Eure Utini

PS: Nachdem das Gewinnspiel - sagen wir mal eindeutig war muss ich glaube ich nicht sagen, wer gewonnen hat :D

Sonntag, 19. März 2017

Frühlingsverlosung

Ostern rückt immer näher und überall - 
ob im Freien oder in den Häusern kommt man nicht um sie herum: 

Die Ostereier

Deshalb möchte ich heute endlich mal wieder eine Verlosung hier auf meinem Blog starten.

Dabei könnt ihr dieses DIY Osterpaket gewinnen:


Es besteht aus einem Filz Osterkorb und 3 Styroporeiern.

Das größte Styroporei kann man öffnen und Beispielsweise als Verpackung für ein Ostergeschenk nutzen :).
Als Beispiel habe ich noch ein Styroporei dazu gelegt dass ich vor einigen Jahren mal befilzt habe - damit ihr sehen könnt was man aus so einem Ei machen kann.


Du willst gewinnen? So gehts:

Lass einen Kommentar bis einschließlich Freitag, den 24. März  unter diesem Beitrag MIT DEINER EMAILADRESSE (damit ich mich bei dir melden kann wenn du gewinnst) da.

Den Rest entscheidet dann das Los.

Ich freue mich auf zahlreiches Teilnehmen an der Verlosung - Wer weiß vielleicht überlege ich mir ja bei vielen Teilnehmern noch etwas besonderes ;-)...
Also Teilt was das Zeug hält :)
Eure Utini

Sonntag, 12. März 2017

Frühlingswindlicht

Nach 2 Wochen Pause gibt es heute endlich wieder was zu lesen für euch :).
Die Idee dazu habe ich zum kaufen für einen ganz unanständig hohen Preis gesehen und will euch heute eigen, wie einfach man es selbst machen kann...



Los gehts:


Als erstes braucht ihr ein Glas für euer Windlicht. Ihr könnt ein kleines Teelichtglas (Einen lieben Gruß an dieser Stelle an die liebe Liisa die mir diese Herrlich duftenden Bienenwachs-Teelichter gemacht hat) oder auch ein größeres nehmen.
Am einfachsten zu basteln ist es hierbei, wenn ihr ein Glas habt dass gerade nach oben verläuft - aber das hatte ich leider nicht :).


 Außerdem braucht ihr dicken sehr steifen Filz in einem oder mehreren Grüntönen. Aus diesem schneidet ihr eine Wiese aus. Wenn euer Glas gerade nach oben geht und nicht nach oben hin breiter wird könnt ihr die Wiese gerade schneiden. Ansonsten müsst ihr es wie oben auf dem Bild in einem großen Bogen ausschneiden. Je steiler euer Bogen ist umso mehr steht der Filz auch oben ab.
Tipp: Ihr braucht eine richtig scharfe Schere und gute Nerven für den dicken Filz ;-)


 Messt an eurem Glas entlang, wie lang eure Wiese sein muss, damit sie um das Glas reicht...


... und schneidet sie ca 2 cm länger ab. 


Wenn ihr 2 Grüntöne ausgeschnitten habt legt diese aufeinander.


Wichtig ist, dass ihr sie ein wenig versetzt aufeinander legt (siehe Bild unten). 
Sonst passiert es, dass der untere Grünton (siehe Bild oben) herausspickelt.


Ihr könnt es ruhig um 2 cm nach rechts bzw. links verschieben...

... denn dann sieht der Rand gleich viel besser aus.

Steckt euere Anfänge mit 2 Stecknadeln zusammen.

Nun habt ihr zwei verschiedene Möglichkeiten:
Ihr könnt den Filz an das Glas kleben (allerdings ist das Glas dann nur noch ein Frühlingsglas) 
oder ihr näht das Ganze mit wenigen Stichen von Hand oder mit der Nähmaschine zusammen.


Ich bin absolut schlecht und ungeduldig im von Hand nähen deshalb habe ich mich für die Nähmaschine entschieden.
WICHTIG: Näht wirklich nur 4-3 Stiche vorwärts und dann wieder 3-4 Stiche zurück. Das hält den Filz locker zusammen und fällt viel weniger auf wie einmal komplett von oben nach unten genäht.
Das selbe wiederholt ihr wenn ihr 2 Farbig arbeitet an der Stelle wo der innere Grünton beginnt, (dort wo oben auf dem Bild die andere Stecknadel war) so wackelt dann nichts mehr.


 Wenn ihr wollt könnt ihr aus dem übrigen Filz (wenn ihr denn noch welches habt) einen Kreis ausschneiden auf den die Kerze dann drauf gestellt wird.

(Wenn ihr den Kreis jetzt an der Wiese fest machen würdet dann hättet ihr ein Frühlingskörbchen - Das ist natürlich auch möglich)


Jetzt ist das Windlicht schon fast fertig. Es geht nur noch ans verzieren.

Dazu könnt ihr fertige Streudeko passend zum Frühling nehmen, oder auch selbst kreativ werden und z.B. aus buntem Filz noch Blumen ausschneiden... Heißkleber hält nach meinen Erfahrungen gut auf dem Filz!




Hier noch einmal kurz die Teelicht Variante


Die Gestaltung des Teelicht-Glases funktioniert genau wie beim großen Glas. Allerdings solltet ihr darauf achten dass ihr trotz Wiese möglichst viele Zwischenräume habt durch die das Licht durchscheinen kann. D.h. die Grashalme sollten möglichst bis ganz unten gehen und der untere Streifen so gering wie möglich gehalten werden.


Auch hier sind der Deko natürlich keine Grenzen gesetzt...


Hier nochmal ein Bild auf dem man dann sieht wie das Licht zwischen den einzelnen Grashalmen hindurchscheint, zur verdeutlichung warum sie bis ganz unten gehen sollten.



Bevor ihr jetzt ans basteln geht noch ein WICHTIGER HINWEIS:
Bitte achtet darauf, dass euer Glas außen nicht zu heiß wird und dass die Grashalme bei eueren Windlichtern nicht in die Kerzenflamme hinein ragen oder in ihre Nähe kommen und lasst sie nicht aus den Augen!!!


Viel Spaß beim basteln!
Eure Utini